Energiekommissar Piebalgs zu Besuch in Dötlingen

Der Erdgasspe­icher in Dötlingen - eine ehemalige Buntsand­stein­lager­stätte - ist einer der größten und leistungs­fähigsten Poren­spe­icher Europas: Hier lagert Erdgas für die Winter­monate in einer Tiefe von rund 2.650 Metern.Erstmals hat am 10. Oktober ein hochrangiger EU-Politiker den Erdga­sun­ter­grund­spe­icher im nieder­säch­sischen Dötlingen besucht. Kurz nach der Landung mit dem Hubschrauber direkt auf dem Betrieb­s­gelände begrüßten die Geschäfts­führer Gernot Kalkoffen und Meinhard Janssen (BEB) den EU-Energiekom­missar Andris Piebalgs.

Sichere Erdgasver­sorgung in Europa
Bei seiner rund dreistündigen Visite informierte sich der aus Lettland stammende Piebalgs, der seit November 2004 im Amt ist, über den Betrieb der Anlage, die rund zwei Milliarden Kubik­meter Erdgas speichert. Vier Tage vor dem Besuch in Dötlingen hatte sich auf Einladung des Energiekom­missars Andris Piebalgs die „Koordinierungs­gruppe Erdgas“ in Brüssel getroffen, um die Versorgungslage mit Erdgas in Europa im kommenden Winter zu disku­tieren. Darüber hinaus ist in dem von der EU-Energiekom­mission im März vorgelegten Grünbuch „Eine europäische Strategie für nachhaltige, wettbe­werb­s­fähige und sichere Energie“ die langfristige Versorgungssicherheit mit Erdgas einer der zentralen Schwer­punkte.

So überraschte es dann auch nicht, dass EU-Kommissar Piebalgs beson­deres Interesse daran zeigte, welche Bedeutung in diesem Zusam­menhang Erdga­sun­ter­grund­spe­icher wie der in Dötlingen haben. „Auch die Bedeutung der inländischen Produktion in Deutschland nahm einen breiten Raum bei unserem Infor­ma­tion­saus­tausch ein“, berichtet Janssen.

Infor­ma­tionen im Internet
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