Simone Kues

Sportart:Rollstuhlbas­ketball
Geburts­datum:08.11.1976
Behin­derung:Querschnittslähmung
Heimatort:Göttingen
Verein:RBV Lüneburg

Größte Erfolge
Paralympics 2008: 2. Platz
WM 2006: 3. Platz
EM 2003/2005/2007: 1. Platz
Europameis­ter­schaften 2003 Gold mit der Damen-National­mannschaft 

Ziel für Peking
Edelmetall holen

Ergeb­nis­liste Viertel­finale 2008
Ergeb­nis­liste Halbfinale 2008


Tagebuch
Simone Kues hat schon zahlreiche Ausze­ich­nungen und Titel gewonnen. Die Rollstuhlbas­ket­bal­lerin vom RBV Lüneburg/Team BEB präsen­tiert großar­tigen Sport in der 2. Bundesliga Nord und wurde nach dem vierten Platz bei den Paralympics in Athen 2004 zur Sport­lerin des Jahres der Stadt Lüneburg gewählt.

Doch der bisher größte Erfolg der Athletin war der Gewinn der Goldmedaille mit der National­mannschaft bei den Europameis­ter­schaften in Wetzlar 2007. Und um diesen Erfolg perfekt zu machen, wurde die 31-Jährige kurz darauf zusammen mit ihrem Team bereits zum zweiten Mal zur Otto-Bock-Mannschaft des Jahres gekürt. Die Ausze­ichnung wurde den Sport­lerinnen zudem von Bundeskan­z­lerin Angela Merkel verliehen.

Nichts wäre für die ehemalige Schulka­m­eradin des Tennis­profis Nicolas Kiefer, die seit einem Reitunfall 1996 mit einer Querschnit­tlähmung auf den Rollstuhl angewiesen ist, großar­tiger, als diesen Erfolg mit paralymp­ischem Edelmetall zu krönen.

Dass sie topfit und zu allem fähig ist, hat Simone Kues mit ihrem Team nicht zuletzt beim Champions-Weekend in Göttingen unter Beweis gestellt, indem sie den Vize-Europameister Nieder­lande eindrucksvoll besiegte. Vor ehemals heimischem Publikum spielte es sich für die ehemalige Göttin­gerin besonders gut. Diese Motivation gilt es jetzt mitzunehmen nach Peking.

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