Jens Schürmann

Sportart:Rollstuhlbas­ketball
Geburts­datum:30.11.1980
Behin­derung:Querschnit­tlähmung
Heimatort:Werlte
Verein:BSG Meppen

Größte Erfolge
EM 2007/2003: 3. Platz
WM 2003: 5. Platz
2002: Behin­derten­sportler des Jahres in Nieder­sachsen
Europameis­ter­schaften 2002: 3. Platz
Weltmeis­ter­schaften 2001: 5. Platz (Wahl ins Allstar Team)
U22 Europameis­ter­schaften 2000: 2. Platz
U22 Europameis­ter­schaften 1999: 1. Platz


Tagebuch
Nach dreijähriger Pause kostete es einige Überre­dungskunst, Jens Schürmann zurück zum Rollstuhlbas­ketball zu locken. „Eigentlich wollte ich gar nicht wieder mit inter­na­tionalen Einsätzen anfangen“, erzählt er.

Die Auszeit hatte sich der mittler­weile 27-Jährige im Jahr 2003 genommen, nachdem er mehrere Jahre in der Bundesliga und in der National­mannschaft aktiv war. „Ich wollte mal wieder mein Leben leben.“

Seit einem Sturz vom Dach im Jahr 1997 ist der Verwal­tungs­fachangestellte durch eine Querschnit­tlähmung auf den Rollstuhl angewiesen, und noch im gleichen Jahr begann seine sportliche Karriere. Schon in der Klinik begann er mit dem Rollstuhlbas­ketball. Über die BSG Meppen und verschiedene Sichtungslehrgänge arbeitete er sich bis in die National­mannschaft hoch und galt schnell als Leistungsträger. 2002 wurde er zudem Behin­derten­sportler des Jahres in Nieder­sachsen. Mit gemäßigtem Training spielte der Werlter im Team BEB/RSC Osnabrück in der ersten Bundesliga, 2006 bekam er dann eine Einladung zum Leistungslehrgang.

„Der war eine Katas­trophe.“ Dennoch nahm er an einem inter­na­tionalen Turnier teil und fand neue Motivation. Das Training wurde ausgeweitet und der Ehrgeiz kehrte zurück. Mit der Teilnahme an den Paralympics geht nun ein Traum in Erfüllung.

„Jetzt wollen wir nicht nur dabei sein, sondern mindestens ins Halbfinale.“

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