Alke Behrens

Sportart:Rollstuhlbas­ketball
Geburts­datum:23.09.1979
Behin­derung:Querschnit­tlähmung
Heimatort:Zetel
Verein:RSC Oldenburg

Größte Erfolge
Paralympics 2008: 2. Platz
2007: Goldmedaille bei der Europameis­ter­schaft
Weltmeis­ter­schaften 2006: 5. Platz

Tagebuch
„Basketball fand ich früher immer doof“, sagt Rollstuhlbas­ket­bal­lerin Alke Behrens. Den Mannschaftssport habe sie jedoch schon immer geliebt. Vor ihrem Unfall 1995, seit dem die 28-Jährige querschnittgelähmt auf den Rollstuhl angewiesen ist, hat sie viel Handball gespielt.

„Ich komme aus einer Gegend, wo das die dominierende Sportart ist“, erklärt die Nation­al­spielerin aus Zetel, die für die SG Oldenburg-Sünteltal/Team BEB spielt. Nach einem Sturz aus dem Fenster hat es einige Jahre gedauert, bis sie überhaupt wieder zum Ball griff.

Erst im Jahr 2003 setzte sie sich zum ersten Mal in einen Sportroll­stuhl und probierte dann doch das Basket­ball­spiel aus. Sie trainierte engagiert und arbeitete sich in die National­mannschaft hoch. Seither konnte sie einige Erfolge feiern, wie zuletzt die Goldmedaille bei der Europameis­ter­schaft 2007. Dass sie nun für die Paralympics in Peking nachno­miniert wurde, hat die Sprach­heilpäd­a­gogin immer noch nicht realisiert.

„Ich glaube das erst, wenn ich im Flugzeug sitze.“ Die Saison war eigentlich schon vorbei, als der Bunde­strainer Holger Glinicki ihr mitteilte, dass sie als Ersatzspielerin mit nach China fliege. Bis dahin muss Alke Behrens nun stark an ihrem Ballgefühl und der Kondition arbeiten, damit im Falle ihres Einsatzes auch nichts schiefgeht.

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